Risikowarnung

Handel mit Fremdwährungsinstrumenten birgt verschiedene Gefahren in sich und eignet sich dementsprechend nicht für jeden Investor.

  1. Wechselkursrisiko: bezieht sich auf die Wechselkursschwankungen innerhalb eines Zeitraums. Der Wert ungesicherter Währungsanteile oder Positionen kann schnell schwanken, mit dem möglichen Ergebnis erheblicher Verluste.
  2. Zinsrisiko: dieses Risiko kann zu Verzerrungen zwischen den Zinssätzen der beiden Währungen führen.
  3. Kreditrisiko: die Möglichkeit, dass eine der an einem Devisengeschäft beteiligten Parteien ihre Schulden bei Vertragsende nicht bedient. Das kann im Falle der Insolvenz eines Finanzinstituts geschehen.
  4. Länderrisiko: bezieht sich auf Regierungen, die Investitionen in den Devisenmarkt tätigen, um den Ausverkauf der eigenen Währung zu limitieren. Mit "exotischen" Währungen ist das Länderrisiko größer als mit einer gängigen Währung, mit der freier Handel in der jeweiligen Währung möglich ist.
  5. Hebelwirkungsrisiko: in diesem Zusammenhang können Transaktionen mit hohen Risiken verbunden sein. Zum Beispiel kann schon eine kleine Bewegung im Devisenkurs aufgrund der Hebelwirkung zu erheblichen Gewinnen oder massiven Verlusten führen.

Deshalb sollte ein Investor sorgfältig seine Investitionsziele, Erfahrungen und Risikobereitschaft bedenken, bevor er sich für eine Investition in Fremdwährungsinstrumente entscheidet. Da Fremdwährungen hochriskante Instrumente sind, sollten solche Investitionen nur mit Risikokapital getätigt werden, also Kapital, von dem weder das Überleben noch das Wohlbefinden des Investors abhängig ist.